

Nervenengpasssyndrome (Hand/Fuß)
Wenn eine Operation notwendig sein sollte, kann diese in der Klinik Floridsdorf, der Privatklinik Döbling oder in der Atomos Klinik durchgeführt werden.
Wann operieren? Bei anhaltenden Beschwerden trotz konservativer Therapie (Schiene, Einlagen, Entlastung, Infiltrationen), nachts betonten Schmerzen/Parästhesien, Kraftverlust oder Atrophie (Thenar/Intrinsic), nachweisbarer Nervenleitungsverzögerung/Block im ENG/EMG sowie klarer klinischer Zeichen (positiver Tinel/Phalen, Tarsaltunnel‑Tests) oder relevanter Alltags-/Arbeitsbeeinträchtigung.
Ziel der Operation ist die Dekompression des eingeklemmten Nervs und die Vermeidung bleibender Schäden (Sensibilitätsverlust, Muskelschwäche).
Spaltung Karpaltunnel, Verlegung des Nervus medianus
Kribbeln und Schmerzen 1.-3. Finger
Indikationen (OP): Therapieversagen (Schiene/Infiltration), nächtliche Schmerzen/Parästhesien, sensomotorisches Defizit (v. a. Thenaratrophie/Schwäche), deutliche Leitungsverzögerung im ENG/EMG.
OP-Ablauf: OP in Leitungsanästhesie (keine Vollnarkose notwendig) offene Dekompression des Nervus medianus durch Spaltung des Retinaculum flexorum (Karpaldach); sorgfältige Blutstillung und Schonung der begleitenden Strukturen.
Nachbehandlung: Kurzzeitige Verband, frühzeitige Fingerbewegung, Nahtentfernung nach 10–14 Tagen, Narbenpflege/Desensibilisierung; rasche Alltagsbelastung, schwere Lasten nach individueller Freigabe.
tageschirurgischer Eingriff (OP und Entlassung am selben Tag)
Dekompression Nervus tibialis
therapieresistente Schmerzen an der Ferse
Fersensporn-ähnliche Beschwerden
Indikationen (OP): persistierende plantare Parästhesien/Schmerzen trotz Einlagen/Physiotherapie/Infiltrationen, sensomotorische Defizite (Zehenbeuger/Intrinsic), positiver Tinel am Tarsaltunnel, Leitungsverzögerung im Nervenleitgeschwindigkeit
OP-Ablauf: Dekompression des Nervus tibialis im Tarsaltunnel: Spaltung des Retinaculum flexorum, Neurolyse der Äste; ggf. Mitbehandlung begleitender Raumforderungen (Ganglion/Knochenanbauten).
Nachbehandlung: Hochlagerung/Abschwellung, frühe Fuß-/Zehenbewegung, schmerzadaptierte Belastung/Gehen; Fadenzug nach 10–14 Tagen, schrittweise Steigerung der Aktivität, Narbenpflege/Desensibilisierung.